Tagesbetreuung im Seniorenheim: FPÖ Vöcklabruck verhindert Kahlschlag
– ÖVP-Stadtrat Pamminger lässt Senioren im Stich
FPÖ sichert eingeschränkte Fortführung
Die Debatte um die Tagesbetreuung im städtischen Seniorenheim offenbart einmal mehr die Kluft zwischen politischen Sonntagsreden und dem tatsächlichen Handeln der ÖVP. Während sich ÖVP-Stadtrat Thomas Pamminger öffentlich gerne als Anwalt der Senioren inszeniert, hat er im SHV für die Abschaffung der Tagesbetreuung gestimmt. Für viele Betroffene und ihre Familien ist das ein Schlag ins Gesicht.
Für uns ist klar: Wer soziale Verantwortung predigt, darf sie nicht gleichzeitig im entscheidenden Moment verweigern.
FPÖ sichert eingeschränkte Fortführung
Trotz dieser Entscheidung wird die Tagesbetreuung nicht eingestellt. Dank des Einsatzes der FPÖ Vöcklabruck bleibt das Angebot zumindest eingeschränkt aufrecht. Einmal pro Woche können pflegebedürftige Senioren weiterhin betreut werden. Angehörige erhalten damit zumindest eine minimale Entlastung. Doch das reicht bei weitem nicht aus.
„Für viele Familien ist Tagesbetreuung keine Frage des Komforts, sondern eine existentielle Notwendigkeit. Ein Angebot an nur einem Tag pro Woche ist schlicht zu wenig“, stellen FP-Stadtrat David Binder und FPÖ-Fraktionsobmann Roland Pröll-Bachinger klar. Die FPÖ fordert daher eine rasche Ausweitung auf fünf Betreuungstage pro Woche.
Worte vs. Taten
Während die FPÖ konkrete Lösungen für pflegende Angehörige einfordert, setzt ÖVP-Stadtrat Pamminger mit seinem Abstimmungsverhalten ein völlig anderes Signal: Sparen auf dem Rücken der Schwächsten.
„Wer sich öffentlich als sozial darstellt, aber dann gegen eine unverzichtbare Unterstützung für Senioren und ihre Familien stimmt, scheint kein Gefühl für die wahren Bedürfnisse der Vöcklabrucker zu haben“, so Binder unmissverständlich.
Die FPÖ fordert echte Entlastung für pflegende Angehörige:
- Dauerhaften Erhalt der Tagesbetreuung
- Ausbau auf fünf Tage pro Woche
Klare politische Verantwortung statt Schönreden und Wegducken - FPÖ bleibt konsequent:
„Wir stehen an der Seite jener, die täglich Pflege leisten, oft am Limit ihrer Kräfte. Eine Stadt wie Vöcklabruck braucht eine verlässliche, bedarfsorientierte Tagesbetreuung – keine Ausreden und kein politisches Taktieren“, betont Binder abschließend.
